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Als es Mittag wurde, kehrten wir in einemabgelegenen Meperhof etu, dessen Bewohner, sovielich aus allen Umständen schließen konnte, gute Be-kannte von unsern Rauöern waren. Denn sie grüßteneinander mir einem Kusse, und die Leute im Hof«luden die unsrigen ein, bey ihnen einzukehren undsetzten ihnen zu essen vor; uns lastbaren Thierenaber gaben sie Gerste. Meine Cameraden ließen sichswohl schmecken: aber ich, der in meinem Leben kei-ne Mittagsmahlzeit von roher Gerste gehalten hatte,sah mich überall, wiewohl mich ganz erbärmlich hun-gerte, nach etwas um, daß ich essen könnte *) underblicke endlich einen Garten hinter dem Hofe, der«inen Ueberfluß an allerley schönem Gemüse harte.
net, und würde lieber kn meine Logik als indie Nasen so vieler gelehrter Männer Mißtrauensetzen, wenn es mir weniger in die Augen sprin-gend schiene, daß entweder meine Vermuthungrichtig ist, oder Lucian diese Stelle im Schlafegeschrieben habe» müßte. Ich habe also keinBedenken getragen, den ganzen Paragraphenso zu wenden, wie ich glaube, daß er lautenmuß, um einen richtigen Sinn zu geben; undwenn ich allenfalls auch darin zu viel gethanharre, so können sich Lucians xu wenig-stens nicht dadurch beleidigt finden.
Ware Lucius nach Seele und Leib kn eine»Esel verwandelt gewesen, so würde er instincr-maßig rohe Gerste gefressen haben, wie ein an-drer Esel, wiewohl es das erstemal in seinemLeben gewesen wäre: aber da ihm die Vernunftgeblieben war, konnte er sich auch in Sachen,die durch seine Verwandlung ein ganz anderesVerhältniß zu ihm bekommen hatten, die mensch-liche Vorstellungsart so bald nicht abgewöhnen.