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Geneigter Leser!
Eitläufftige Vorreden haben wohl fettendas Glück, daß sie vhneEckel gelesen wer-den. Ob ich nun zwar Zu Vermeidungdessen in gegenwärtiger keine Mühe ge-sparet habe, so ist mein Zweck gleichwohlnicht zu erreichen gewesen. Es sind Spötter aufgestan-den, welche die edle Dichter-Kunst sehr. geringe geachtethaben. Mir genüget aus so vielen beliebter Kürtze hal-ben nur zwey anzuführen- nemlich den jungen Faberund den Malherbe. Jener hat üe futilitate Poerices(a)geschrieben, dieser hingegen die Dichter in einerRepublichöher nicht geschätzt, als gute Kegelschieber. Doch giebetes in Deutschland auch dergleichen Verächter. Wie man-cher hält nicht davor, es stünde die Poesie und eine gründ-liche Gelehrsamkeit wundersetten beysammen? Das allessind Dinge, die unerweislrch sind. Vielmehr getraue ichmir das Gegentheil davon zu behaupten. Je wichtigerdas demnach ist, desto schwerer wird sich selbiges in so engeGrentzen einschließen lassen. Zu leugnen ist wohl nicht,daßich schon andere hierinnen zu Vorgängern gehabt. Jnson-
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v ,\t 00 Besiehe hiervon MvrhoffsPolyhistor T, l. übr. VU.c. *. p. 1003.