Geistliche Oden oder Lieder.
2§
Lehre.
Du Ursprung dessen, was nur ist,Gerecht und weises IlVestn!
Du, der du uns von EwigkeitZum Gnaden-Bau erlesen,
Wie unaussprechlich starck und großIst gegen uns dem Lieben,
Das durch das Blut des TestamentsUns in dein Buch geschrieben.
Wir waren nicht dem erstes Volck,Noch von der Kinder Saamen,
Die durch die Lenden AbrahamsIns Land des Seegens kamen:
Wir waren ein verbanntesVon Jsmaels Geschlechte,
Und in den Augen IsraelsEin Greuel deiner Rechte.
Aus Hunden macht uns nun dein Goh»Zu Schaafen seiner Weide,
Zu B' üdern Jacobs und dabeyZu Erben deiner Freude:
Jetzt haben wir das Canaan,
Das droben ist, zu hoffen.
Nun steht das AllerheiligsteIn deinem Tempel offen.
Weih unser Hertz zum Tempel einUnd räum es von den Götzen,
Die Satan, Welt und EigensinnDarein zum Greuel setzen!
Dem Geist bau hier die Wohnung auf,
Und bring an diese StatteSein hnlig Feuer m den HeerdDurch Andacht und Gebete!
xm.Am