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Geistliche Oden oder Lieder.'
xm.
Am Tage Bartholomäi.
Evangel. I.uc. xxu. V. 24.
Text.
Jünger zanckten unter sichr+J Des größte» Ranges wegen,
Des Heylands Wort gieng also gleichDem eitlen Streit entgegen,
Und sprach: Laßt Fürsten dieser WeltNach hohen Tituln rennen'.
Denn wer Gewalt und Reichthum hak,
Der läßt sich gnädig nennen.
Ihr aber Liebsten nicht also!
Gebt beßre Demuths - Zeichen,
Wer vorgeht, soll ein Diener seyn,
Der Größre Schlechter« weichen.
Denn dieser, der am Tische sitzt,
Sagt, ist nicht dieser besser,
Als welcher hinten steht uyd dient?
Gewiß der erst, ist grösser.
Nun muß ich mitten unter euchAls Knecht mein Amr verwalten:
Ihr aber seyd die, die bey mirIhr Elend ausgehalten.
Ihr seyd mir in Gefahr gefolgt.
Nun will ich auch bey Zeiten,
So wie der Varer mir gethan,
Das Reich vor euch bereiten.
Und dieses meines Vaters ReichHat viele Wollust »Tische,
Woran euch Fried und SeligkeitMir Speist und Tranck erfrische:
D e Stühle sind auch schon.bereit,lli Da Colt rhk meinet wegen
Vor