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Geistliche Oden oder Lied«.
XVk.
Am Feste des H. ^uZustiai.
Epistel 2e Tlmoth. IV. v. I. sqq.
Text.
§l)Unmchr bezeug' ich auch für GOttiJ* Und stinem Gohn auf Erven,
Durch dessen Krasse und Zukunffr wirDereinst gerichlet werden;
Halt an und predige das WortAuch wider Andrer Willen!
Schilt, straffe, bitte mir GevulkDie Lehren zu erfüllen.
Es kommt schon eine böse Zeit,
Da viel verkehrte SachenDas Heyl und Geraden-reiche WorkSchlecht und verächtlich machen:
Sie werden Lehrer wilder ArtNach ihrem Dünckel suchen,
Den Fabeln Hertz und Ohr verleih»,
Und auf die Wahrheit fluchen.
Du aber treib mit Ernst das Werck,
Und werde nirgends schüchtern,
Verrichte deinen Dienst gerrm,
Sey eyfrig, fromm und nüchtern;
Ich bin geopffert und geprüfft,
Und nach so vielem BösenVerspür ich endlich auch mit LustDie Stunde zum Erlösen.
Mein Kampff ist scharff und M gekämMMein Lauf bereits vollendet;
Es hat mir weder Furcht noch O.UäakDes Glaubens Kraffr entwendet,
Cä Daher