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Geistlich« Oden oder Lieder.
Die Waffen der GerechtigkeitSind strenger Zorn und Flammen,
Er zuckt sein Schweröl und zieht die WeltSchon in ein Heer zusammen:
Er kommt und greifft die Thoren an,
Es brüllen Meer und Wogen,
Und Blitz und Hage! schießt so schnell,
Als Pfeile von dem Bogen.
Das Wasser wütet wider die,
So den Gerechten plagen,
Der bösen Menge lehnt sich auf,
Und sieh! sie sind geschlagen.
Der Nord-Wind legt sich wider sieUnd wird sie schnell vertreiben,
Wie Blätter, Stoppeln. Spreu und SandVor keinem Wirbel bleiben..
Lehre.
Verzagt doch nun uüd nimmermehrIhr fromm- und edlen Seelen!
Gedruckt der Feind auf euren FallViel Gruben aus zu höhlen,
So seht und lernt und glaubt, daß GVktBey eurer guten SacheUnd in der äussersten GefahrDer Noch ein Ende mache.
Der Böse steht und brüstet sich,Und macht auf allen SeitenSo wie ein stolher PharaoEin Land voll schwerer Zeiten;
Ihr gebt in Unschuld ruhig nach,Und könnt gleichwohl nichts richten,Als daß die Spötter immer mehrAuf neues Unglück dichten.
Gedult!