rs8 Weltliche Oben oder.Lieder.
Diß Hagel-WetterTrifft Smmm und Blätter,
Die Wmtzrl bleibe;
Bis Sturm und RegenIhr Wüten legen,
Da sie von neuem grünt und Aeste treibt.
Mein Hertz giebt keinem Diamanten,
Mein Geist den Eichen wenig nach:
Wenn Erd' und Himmel mich verbannten,
So trotz' ich doch mein Ungemach.
Schlagt bittre Feinde,
Weicht falschen Freunde!
Mein Helden - MuthIst nicht zu dampffen,
Drunr will ich kämpffen,
Und sehn, was die Gedult vor Wunder hat. f
Die Liebe schenckt aus göldnen SchaalenMir einen Wein zur Tapferkeit,
Sie spricht mir guten Sold zu zahlen,
Und sch-ckt mich in den Unglücks-Streit.
Hier will ich kriegen,
Hier will ich siegen;
Ein grünes FeldDient meinem SchildeZum Wappen-Bilde,
Bey dem ein Palmen-Baum zwey Ancker hält.
Beständig soll die Losung bleiben:
Beständig lieb ich dich mein Rind!
Bis dermahleinst die Dichter schreiben:
Daß du und ich nicht sterblich sind.
Das Wort BeständigMacht alles bändig,
Was Elend heißt.
Das stärkste FreberEcht bald vorüber,
Wenn man nur mit C ouir den Frost verbeißt.