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• Satyrcn oder Straff-Gedichre.
In unser tollen Zeit viel Schädel waschen muß,
Die innerlich nur Wustund Wind und Würmer Hecken,Und aussen ihre Schaam in Dichter-Laub verstecken.
Es ist auch dieses Blar kein ausgefoderr Lied,
Nachdem dein wahres Lob der Leute Schwachheit flieht,Die, wenn sie einen Crantz vor siebzehn Thaler kauften,
Nach Versen betteln gehn,und drey Paar Schuh zerlauffen iDoch dessen ungeacht't erklärt sich unsre LustAm Feste deiner Kunst so wohl in Schrlfft als Brust,
Wüt Lieb und Redlichkeit, so schön sie heimlich brennen,B-sweilen auch mit Recht ein Zeichen fordern können;Wenn aber konnte diß von uns so gut geschehn,
Als da wir dein Verdienst im Purpur gläntzen sehn,
Und nunmehr auch an dir, alsunferm Freund, erfahren,Daß Lohn und Arbeit stets sich unumgänglich paaren ? .Und obgleich manches Pferd den Satte! kaum verdient;
Das Unkraut, wie der Weitz, ja offl noch fetter grünt;
Der Esel Gold und Sammt, die Schweine Perlen tragen,Und Pfuscher insgemein auch Ehr und Ruhm erjagen;
Za, obgleich Kuntz und Marx, die wohl nicht mehr versteh»,Als etwann, wie viel Gran aufeinen Scrupei gehn.
Ein eintziges Recept vor jede Kranckheir geben,
Und doch das grosse O. aus Weiber-Schürtzen heben;
So stiehlt der Mißbrauch doch der Wahrheit keinen Wehrt,Die wie ein strenger Blitz durch Nacht und Wolcken fährt,Der Thorheit Larven bleicht, die Sulen-Augen schrecket,
Und die, so würdig sind, der klugen Welt entdecket,
Und so wie dich verklärt. Ist irgend eine Kunst,
In welcher Thorheit, Zanck, Verwirrung, Haß und DunstUnd Wahn und Vorwitz herrscht, so ist es in den Schuten,Wo Bader und Balbier mit Medirrinen buhlen,
Und Hencker und Soldat und alles Lumpen-P cktDem emsigen Galen Genuß und Ruhm bezwackt,
Und Weiber, dieeinmal in Kindel-Topss gerochen,
Bereits ein Polychrest vor blinde Wehen kochen.
Doch waö des Pöbels Troß aus Unvern unffr begeht,Werschmertzt Hygäa noch, weil hier kein Schimpffentsteht,Und ihre Brust davon so wenig Flecken krieget,
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