4i? Satyren oder Sttaff-Gedichte.
Eh dich die Musen noch aus ihrer Wohnung jagen.
Ihr aber, deren Maul von Mißgunst gischt und schäumt,Glaubt, daß Apollo schon vor euch die Clause räumt,
So hoff ich in der Welt noch dieses zu erleben,
Daß man am Helicon euch wird die Pritschegeben.
Dir Bruder gilt nunmehr das allerletzte Wort,
Nimm dieses als ein Pfand von unser Freund schafft fort,
Der noch bis jetzund nichts als Maaß und Ende fehlet,
Dem Abschied, welcher mich durch unsre Trennung quälet,Ist, seit der Umgang mir dich zu erkennen giebt,
Fürwahrdas eintzige, womit du mich betrübtUnd zum Verdruß gebracht, du wüstest meinen WillenUnd ich den öeinigen nach Wünschen zu erfüllen.
Wie manchmahl lachten wir der Thorheit dieser Welk,
Die offrmahls Glas vor Gold und Bley vor Silber hält,Wir merckten, daß man auch die allerbeste SacheZn Rechten offters krum und fünff gerade mache;
Aus Kleinen schloffen wir, wie es im Grossen geh,
Und sahen manchen Greis;, der noch das A B CDer Klugheit buchstabin, den Kindern sich vergleichen;
Die Übung wieß es uns, daß einen Mohr zu bleichenUnd einen rechten Freund zu suchen einerley,
Ja dieser letztere zu finden schwerer sey.n >ein wmckler, zürne nicht! ich sage, wasichdencke,lind wenn ich auch den Neid dadurch zu Tode kräncke.
Zwar wer jetzund den Fuchs nicht nach den Haaren streicht,Und dennoch seine Kuh nicht bey dem Schwantze zeucht,
Der mache sich geschickt bey Zeiten einzupacken,
Soll ihm die Schwarte nicht von mancher Husche kracken.Jedoch die Wahrheit redt und ninrmt kcin Blat vors Maul,Die blmde Furchtsamkeit macht ihren Fleiß nicht faul,
Der Affter»Welt den Schwär des Irrthums aufstechen,Und bey der Finsterniß der Lügen durch zu brechen.
Genug! erfülltdas Maaß, zu viel zerreist den Sack,
Und wenig auf einmal macht, daß man wieder mag.
Der Eckel und die Zeitgebierhen mir zu schweigen,
Und meine Redlichkeit nur durch ein Wort zu zeigen.
Mein Bruder, lebe wohl! der Wunsch ist kurtz und gut,
Doch
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