Satyren oder Straff-Gedichte.
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Und schützenEvens Schwachheit vor, wodurch wir, wie sie thö-
richr wollen,
So wohl an Großmuch als Verstand geringre Kräffte zeigen
sollen.
Aus diesem unbewießncn Satze hat allezeit und jedes Land
Wtz, Vorrecht, Heri schafft, Ruhm und Freyheit allein dem
Hute zu erkannt;
Und wenn sich dann und wann ein Weib zu Stahl und Kiel
geschickt bewiesen,
Es vor ein schönes Ungeheur und Blendwerck der Natur ge-priesen.
Daß jener Narr aus blinder Boßheit ein Weib und Weh vor
eins erklärt,
Das ist vielmehr der schärffsten Peitschen als vieler Widerle-gung werth;
Und daß Poeten insgemein der Mägdgen Keuschheit burchge,
zogen,
Beweißt nichts, weil sie auch wohl eh den Göttern Laster angk»
^ logen.
Ich sieh zwar jetzt nicht hier zu loben; doch wär es mir so süß als
leicht,
Noch manch Verdienst heraus zu bringen,vor dem dasManns-r ,, Volck Seegel streicht.
Gesetzt, ich hätte weiter nichts; so dörffr ich nur die Schönheit
^ mahlen,
Die netten Züge saubrer Haut, die volle Brust, die scharffen
Strahlen,
Der Minen stumme List und Stärcke, Gang, Wendung,
Glieder und Person,
Den Geist und Nachdruck susserWorte; mit diesem allen könnt
ich schon,
Euch und die falsche Prahlerey, ihr blinden Spötter! leicht be-
schänien.
Ihr lehret selbst: wer andre zwingt, der kan mit Recht
den Scepter nehmen;
Nun sagt mir: Wer den größten Helden dasMord-Hefft in
der Faust erschreckt,
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