Datyren oder Seraff-Gedichtr.
Dell Weisestender Wrlrverführte, und Cyrum in den Sack I
gesteckt?
Sindö nicht die Engel schöner Art, um die sich viele Krieg' enk- i
spinnen,
Und die, wie kkry nms blosse Brust , mehr als die Rede-Kunst l
gewinnen?
Auch kommt ihr Vorzug nicht auf Farben und so ein flüchtig <
Schcin-Guch an; {
Ihr habt auch nicht allein den Grütze,der schacff und zierlich den-
cken kan, !
Und das, was in der lincken Brust von Blut- und Ehr-Begier- !
deschläaer, l
Hat auch durch ihren Arm vorlängst viel tapffre Schulen abge,
leget. !
B 'vor ich alles deutlich machte, verlöhre sich gewiß der Tag,
Daher ein jeder, der es fordert, die Zeit, Register fragen mag; SIch werc', es ist kein Volck so arm und keine Landschafft so ge-
ringe,
Das nicht noch manche Gchurmanmn so gut als Amazone«
bringe.
Nur eins aus allen anzuführeil' n>-"' ^arff nur jetzt zur Oder
I «
Und hören, was vor neue Lieder der deutschen Muse Ruhm
Die, glaub' ich, drückte sie nur nicht viel Tramen,wie die Kranck-
Heits-Bürde,
Der Schweden kluge Brennen» in kurtzem überhohlen j ;
Ja, sprecht ihr, diß sind weisseRaben, und gegen eine, die tvaS !
Stehn allzeit tausend solche Klötzer, woraus man keine Tu- > 1
Das danck' euch Männern sonst jematrd! Euch die ihr nach ver-
dammter Mode
Der Mägdgen Geist mit Fleiß erstickt. Sie wachsen stets in
Und werden unter Rauch und Küche zur Niederträchtigkeit
.Und