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Satyren oder Straff-Gedichre.
Und kreucht mit samt dem neuen Paare in Kleider, Bect'und
Schlaff-Gemach.
Der Himmel schickt den Segens-Thau, vermehrt den Tisch
und füllt die Windel;
Die gure Caja sorgt und weint, der Mann bekommt den Kum-mer-Schwndel.
Viel andrer Uuruh zugeschweigen, die theils das Unglück mit-gebracht,
Theils aber auch, und zwar zum öfftern, das liebe Paar sich
selber macht,
Voraus, wo Streit und Eigensinn zween harre Steine mah-len lassen,
Und Zancksucht, Blindheit und Verdacht ein jedes Wort in
Poltzen fassen.
Ich rede nicht vor alle Dirnen, es giebt auch Trespen untern
Korn,
Und unter einem Arm voll Garne find wenig Fäden leicht
verworrn;
Wer aberwird wohl eines Baums und einer schlechten Garbe
wegen
Den gantzen Garten niederhaun und Feuer in die Scheuren
legen?
Ein jeder schämt sich dieser Thorheit; doch schämt sich die Ver-leumdung nicht
Der gantzenHeerde Schuld zu geben,was ein verirrtesSchaaf
verbricht?
Das heißt: kein Fehler und kein Fall ist so betrübt und groß im
Lieben,
Er wird stets eintzig und allein den Frauen auf den Kerb ge-schrieben,
Und kommt der Schmähsticht aufdie Zunge, die von der Män-ner Lastern schweigt,
Und an den größten Schönherts-Sonnen geringe Flecken höh-nisch zeigt
So ist die Welt Schlaraffenland,in dem sich Straff' und Recht
verkehren,
Den Tauben KopffundHalß verdrehn,den Raben freyenFlug
gewähren.
Kein