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Satyren oder Straff-Gedichte.
Und mochte noch so heilig thun, so sah der Sparren doch von
forne ;
Wer hier nur Kleid unv Hurh erblickte, den nahm der Durst
bald hitzig ein,
Und daß ich viel in wenig schliesse: er war ein philosophisch
Schwein,
Darzu schon längst gegraduirt,mit Züchten sag ich,ein Magister,
Er wolt in GOnes SchaafStall ziehn r Und weil man jetzt die
tümmstenPrikster
Nur durch den Beutel ordiniret; er aber ehmals von Athen
Durch Kind und Schuld gezwungen worden bey Nacht und
Nebel durchzugehn,
So warb er viel, die sich bey mrr um Vorschuß, Gunst und Hertz
bemühten,
Um in der Heil'gen Auction den Würdigsten zu überbiethen;
Allein ich wieß ihm bald die Thüre, und hätt'es doch noch nicht
gethan,
So aber stund mir deutsch zu sagen, sein gantzes Wesen gar
nicht an;
Warum? er war der klare Kern von jenen alten Junggesellen,
Die in der ersten Classe schon die Mägdgen um viel Weiß-Zeug
schnellen, ,
Ihr Hertz mit Blut und Fluch verschreiben (wiehm noch
Handschriffl zeigt,
Der unter einer Leinwand-Schürtze durch Meineyv auf die
Cantzel steigt) ;
Und nachmals, wenn sie Glück und Stern demFursten andre
Seite setzen, t
Das Kind, so ihnen treu gedient, wohl kaum des Ansehns wür-dig schätzen.
Ich hörte nechst mein blaues Wunder, wie schön es dieses
Völckchen macht,
Dasdraussen auf den hohen Schulen nochmehrbey Glaßals
Büchern wacht; ,
GOTT weiß, wer ihre Muhmen sind, wovon sie uns so viel
erzehlen;
Der Schweiß der Eltern wird verkocht, die sich daheim mit
Sorgen quälen;
Der