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Satyren oder Straff-Gedichts. 4z 5
Nachdem die Magd nicht rea.c gewollt, an meiner Unschuld
auszugiessen;
Verliehr ich nun ein eintzig Wort, so will er grausam haun und
schiessen.
Ich druck, ich thu ihm nach dem Wincke, so gut und schön ich im»
merkan,
Und wär es noch so wohl gerathen, ists dennoch keinmahl recht
gethan.
Hier schloß ein tief-gehöhltes Ach Armidens Wchmmhs-volle
Lippen.
Calliste nahm hieraufdasWort, und sprach: Ein Post-Pferd
hat noch Krippen?
Wobey es unter Stroh und Futter den schlumnsten Weg in
Ruhverschmertzt;
Zch ärmste bin ein Ball der Schickung, die gar zu scharffund
grausam schertzt.
Mein Graukopff, welchem mich der Zwang bechörrer Eitern an»
gehangen,
Und demich gleichwohl auf ihr Wort mit Lieb und Hülffe zuge-gangen,
Der Graukopff quält mich in der Seele durch Bosheit, Geitz
Uich Eyfersucht,
So offt sein niederträchtig Herde und Mißgunst auf den Nech-
jtm flucht:
Jm Canitz laß ich erst jüngsthm, was Harpar vor ein Thier ge-wesen:
Ach! hatte Canitz den gekannt, so würden wir was ärgers lesen.
Ergönm sich selbst kaum einen Bissen, und überzählt nursterS
sein Geld,
Mit Fluchen, daß ihm GOtt undGlücke die zehndeK ste ledig
halt;
Mir wirfft er offt dieArmuch vor,und hütet mich durch böseLeute,
Damit nur Hunger, Blöß und Noch nicht ermann Fleisch und
Blur verleite.
Er traut mich kaum allein zum Brich r, Stuhl, und wenn mein
Bruder mit mir spricht,
So mißt er mich nach seiner Elle, und kraut so gar dem Bru-der nicht;
Ee - Wer»