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Saryren oder Straff-Gedichte.
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Der soll an Statt des Macher - Lohns ein böses Rumpelscheid
bekommen,
Die sieben Männern schon den Halß, wie ihr die Zeit den Zahn,
genommen.
Die Straffe gab ein groß Gelächter, dieRlugheit aber stillt
es gleich,
Und predigte noch diese Lehrer, r Die Welt hat auch ein Him-melreich,
Diß ist der Stand vergnügter Eh; begehrt ihr Jungfern diß
zu schmecken,
So laßt euch stets mein Winckel-Maaß das Ziel in Heyraths-
Sachen stecken,
Vergafft euch nicht an Stand und Golde, sorgt aber auch vor
Glück und Lob,
Erforscht hauptsächlich Trieb und Herhe, bezeigt euch weder
frech noch grob,
Vermeidet auch so gar den Schein, und wehlt nicht etwann in
die Lange;
Der Raum ist zwischen Wieg' und Sarg, ihr wißt wohl, ziem-lich kurh und enge,
lind wenn der Spiegel einmal reistet, so nimmt er wenig Au-gen ein; .
Doch laßt euch auch nicht bey der Tockeund schon rm Flügel-
Kleide freyn:
Seht jeden, der den Umgang sucht, doch ohne Vorwitz, auf die
Proben,
Und glaubt nicht aller Schmeicheley, womit euch Vers und
Briefe loben.
Verzögert Glücke, Trost und Hülffe, so traut dem Himmel
und der Zeit,
Und steht ihr heimlich schon im Bunde, so opffertl der Bestän-digkeit.
Es mögen Freunde, Feind' und Haß euch noch so hefftig wi-dersprechen;
Ein Paar, das treu und redlich liebt, muß trotz den Wettern
Resen brechen.
Diß möchte Phiüis nur bedencken und jetzo nicht verdrüßlich
thun,
Ee 4