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Satyren oder Straff-Gedichte.
Und als Frau Doctorin davor von aussen prahle. ^ j
Was meynstdu guter Freund und deutsch genanter Sp--?Wenn manches schönes Kind der Sachen kundig wär, !
Wie höhnisch sollen sie des blinden Hochmuths lachen,
So offt man sich nicht scheut es noch gewehlt zu machen!
Da setzt man jeglicher auch schlechte Fehler aus, i
Die renckt den Steiß zu sehr. die hat kein reinlich Haust; !
Der fehlt es an Vernunfft, und jener an dem Bleche;
Da schwört man, wo ich nicht die ersten Rosen breche,
So kehr ich ihr den Halß auch in der Braut-Nacht um;
Wo steht denn, guter Freund l das Privilegium?
Daß, wenn das gute Kind ein Küßgen mit genossen, ;
Dein Eyfer rasen mag, da du dich gar verschlossen.
O tumme Welt, pack ein! pack em beftbämter Freund!
Denn wo dein Stachel es noch weiter ernstlich meynl,SobrenmdirgantzgewißvonW - -- alterAnne,
(Sonst kriegst du doch kein Weib) das Pulver von derPfanne. j
Die Mägdgen, diedu nächst so grob gestriegelt hast, j
Stehn jetzt mit Nadeln, Zwirn und Ruthen schon gefaßt,
Dir, wie du wohl verdient, nach abgezognen Hosen [
Statt unsrer Musen-Schaar am Pindus lieb zu kosen. ji
Und wie der Weiber Gunst,die jeder Kluger schätzt, >
Das Grab des Frauen,Lobs zu Mayn tz mit Wein genetzt,
So dörffte, solle dir der Tod den Nacken krümmen,
Dem Sarg noch gantz gewiß in Jungfern,Wasser schwimmen.
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