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Sakyren oder Straff.Gedichte.
Durch das bekandtc Hauß der Piermnen ein,
Und Mlrus, dessen Schweiß an oir den Baum begossen,Sieht mit Verwundrung an,wie Er so hochgeschossen.
Das ehmahls freye Rom prieß dessen Herrlichkeit,Dem man nun sieben mahl sechs Beile vorgetragen.Verlängerte mein Wunsch das Ziel der kurtzen Zeit:
So sollen siebzig Jahr nach deiner Würde fragen.Jedennoch da kein Mensch die Schickung ändern mag,ch So wünsch ich nur so viel; daß dich dein letzter TagGesund, vergnügt, berühmt und eher nicht ergreiffe,
Bis es um deinen Schlaff wie Schnee und Silber mffe.
VII.
Auf eine Magister-Promotion.
,. ^Lhr um, verhaßter Kiel! wir wollen Busse thun,
V Die Rache dörfft uns fast das letzte Bad bereiten;
Kehr um,ich rathe Guts! und laß die Hechel ruhn,
Und schmeichle nach der Kunst den höchst- verderbten ZeitenDie Weit besinnt sich nur auf einen Aretin,
Von dessen Feder sich der Fürsten Gunst entrissen;
Da Gegentheils der Zorn so manchen Boccalin( Denn Esel wehren sich) mit Säcken todt geschmissen.
Wer ist, der höhnisch murrt, und dorr im Wincke! lacht ?Thalia? Ja du bists. Hervor, und laß dich hören!
Warum dir der Entschluß so ein Gelächter macht ?
Ich dachte, meine Reu gereichte dir zu Ehren.
Man heißt dich spröd' und grob, der Tirul klingt verhaßt,Und wird so gut verflucht,als wenn wir Jungfern nennen.
. Mein! sage, was dein Groll aus meinen Worten faßt ?
1 ' Du fängst an mir nicht an, dieZunge zu verbrennen.
Geh, Mammelucke, geh! so, hör ich, stimmst du an,
Du sollst den ersten Schwitz von meiner Peitsche kriegen,Da so ein Wanckeimuth dein Hertz verführen kan,
Und nunmehr auch der Schein dir in den Kopffgestiegen.
Das wär ein ärgrer Streich, du lose Spötterin!
Als daß die Junge-Magd ein Fleisch-Klotz weggetragen: