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Scttyren oder Straff-Gedichte.
Ach Brenno! sage nicht, als müsse Pvlidor1 ' Mit fremden Predigten vor GOnes Antlitz steigen;
Es stellt ihn Madrigal in dieser Unschuld vor,
1 Diß, was er hoch gekaufft, das sey ja wohl sei»» eigen,
Daß Damon nicht die Schwulst des krancken Finger-1 dämpffk,
Das bringtihm keinen Schimpff, die Ursach ist ja wichtig:
Es hat sein vornehm Kind mit Fleisch und Blut gekämpffhDer Satan kam darzu, da ward die Wunde sichtig.
Seht Laster, srhk und hört! und sagt: Was gebt ihr mir?Mein Anstrich übertrifft den besten Advocaten;
Nur kurtze Zeit Gedult! Ihr soll,-wie sauer BierDurch Kreide, Kalck und Stein, in bessern Flor gerathen.
Daß Chambor allbereit die schlimmsten Ketzer schreckt,
Und doch wohl noch nicht weiß, wer Gaul und Paulus waren;J Daß jener, der dort jahnt, der Frauen Speichel leckt,
Um etwa einen Sprung nach Darmstadt zu erfahren,
E Das weiß ich nun nicht mehr; gesetzt, ich müßt' eS auch,
Ich wolle sie darum noch lange nicht verdencken.
Kommt, hört den kerüum! (*) So künstlich ist der Bauch,Cr kan uns Witz, Verstand und manchen Einfall schencken.
Was regt sich in der Nacht? Welch Übel, welch GeschreyBegleitet jenes Volck? Was soll das starcke Läuten?
« Sophm hält ihr Fest; mein B --ist dabey,
Und ich bin noch so faul? o eilk, ihr müden Sayten!
». Der Mantel ist behängt, der Hmist reich und voll.
Gekehrt- und edler Freund! nun sage, wo mein Bogen
Bey denen dieses mal ein Räumchen finden soll,
Die Tugend und Verdienst in deine Pflicht gezogen ?
Er ist zwar selber schuld, und stellt sich langsam ein»
Doch, nährt sich langsam auch, so hat er nichts verlohrett.
« Die Muse, so mich treibt, meynt überführt zu seyn,
Die Hochzeit ihrer Kunst bestünb' in deinen Ohren.
!» Ich glaub' und find' es wahr, und hoffe mit der Zeit;
Nur gieb den Hand - Griff an, die Cy ther wohl zu strieleH
So höhnisch mancher auch mein stilles Lied bereut,
« __ Ll a AIS
£ (*) Perfjwfr ist Prolog