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Sinn-und Uberfchrkffttn.
id
XXXVIII.
Auf zwo im Traum erschienene
Schönheiten.
^Aswar das vor ein göttlich Paar?
' Wo hat die Welt vergleichen Lüste?
So lachr ihr Mund, so flog das Haar,
So hüpfftm vie gefüllten B - -Die Sehnsucht schillr Den leeren Raum;
Ich weiß nicht, was ich selbst begehre ?
Der Menschen Leben heißt ein Traum:
O wenn doch meins ein solcher wäre!
XXXIX.
An Leonoren,
als er sie nach vier Jahren das erste mahl
wieder empfimg.
^XJe Regung ist zu fcharff, ich muß dich stumm umfangen,c+J Ein Blick,ein Druck, ein Kuß vertritt der Zunge Pflicht,Ihr Jahre, die ihr spät und unter Noth vergangen,
Verzeiht mir jeden Fluch, ich klag' euch weiter nicht.
Ach! macht dasWrederfthn dergleichen süsses Leben,
So laß dir doch, mein Kind! noch öffters Abschied geben.
Als ein Paar Eleonoren einander
küßten.
za. t^ hr schönen.Kinder! sagt, wo kommt die Sehnsucht her,
$ Euch,die ihr Jungfern seyd, einander selbst zu küssen ?
Ja! wenn halb Frau, halb Mann, an euren Gliedern wäk,So thätet ihr noch recht, die seltn e Lust zu büssen.
Allein bedenckt es doch, das ist nur Brod zu Brod;
Kein Frauenzimmer kan bey seinesgleichen Wen,