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M adrigale. _
( Ich bitte, werdet nicht, bey dieser Zeile roth!)
Wie zärtlich und entzückt verliebte Seelen spielen?
Begehrt ihr rechten Schertz, so hört den guten RathUnd laßt mich zwischen euch und eure Küsse liegen;
So wahr ich ehrlich bin, ich will auf frischer ThatMit Nachdruck euren Geist viel zärtlicher vergnügen.
Nur fraget nicht voraus, wer diesen Reim gesetzt;
Es ist zum wenigsten ein Mensch, der euch verehret.
Und der euch, wo ihr ihn des Umgangs würdig schätzt,Vielleicht manch schöner Ding, als chr einander, lehret.
xli.
Madrigal
Von der Liebe.
D Liebe!
Was vor innig- jusse Triebe,
Hegst du nicht in deiner Brust!
Würden doch nur die VerächterEinmal unfreie Wollust Wächter,
Schwör' ich b?y Amönens Gunst,
Daß sie erstlich selbst nicht wüßten,
Ob der Himmel zeitlich sey,
Und darnach vor Scham und ReuNur vom Zusehn sterben müßten.
Das thaten sie,
Das thäten deine Triebe,
O Liebe!
XL1I.
.Madrigal
An ferne Magdalis.
ich bin der Huld nicht werth,
Die mir von deiner Hand so häusfig wiedersähet.Drum zürne nicht, wenn ich