Briefe.
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Die Ehren-Wiege bleibt des Sarges Lager-Statt.
Homer war feiner Zeit ein schändliches Gelächter,
Nur Schäfer dörren zu, wenn der von Ascra sang;
Virail erfuhr den Spott der gifftigen Verächter,
Eh er durch seine Gruffl die bösen Mäuler zwang.
Vielleicht hört mich das Ohr des Vaterlandes nennen,
Wenn seiner Snckel Kind die deutschen Schwäne zehlt:
Vielleichtwird Opitz mich als seinen Schüler kennen,
Wenn der Elysen Feld uns dermahleinst vermählt.
Der Hochmuth bläst auch mir den Wahn nicht in die Ohren,
O nein! ich seh es wohl, was Lohenstein gethan:
Denn Gryph und vieler stehn in den berühmten ThorenDer grauen Ewigkeit, wie Hoffmann, oben an.
Sind doch nicht alle gleich, die nach dem Kayser reiten,
Was schadets, baß aufmich die letzte Stelle fällt;
Genug vor meinen Ruhm, wenn in den späten ZeitenMein Buch, das jeho keimt, nur einen unterhält.
Zwar solt es mir vergehn die Saiten anzustimmen.
Da mich des Unglücks Hand in Kummer.Lauge wäscht,
Und durch die scharffe Fluch, wenn Kopff und Kiel entglimme^Den Zunder, der kaum fängt, den Augenblick verlöscht.
Der Guckuck überschreyt des Phöbus Nachtigallen,
Ein nächtliches Holla durchvriligt das Fenster-Glaß,
So zierlich kan es kaum aus jener Höhle schallen,
In welcher Cacus einst mit seiner Flau« saß.
Der halb- gebrochne Klang ersaufft im Wermuth-Bade,
Ich schätze Wiltenberg der Jnsu? Pathmos gleich,
Des Elb-Scrohms Ufer ist mein Pontisches Gestade,
Hier macht mich Leid und Gram. wie dort den Naso, bleich.
Jedoch was will man thun ? Auf das Verhängniß fluchen; -Was hat ein Hund davon, der in die Steine beißt?
Wer weiß kan mich nicht bald ein Ebedmelech suchen,
Der den Propheten dort aus Schlamm und Grube reißt ?
Die Leyer bleibt mein Trost» Wohl dem! der seinen Wunden,Dieihm die Schickung schlägt, dergleichen Pflaster kauffr:
Die Leyer. so mir fllbstder Phöbus eingebunden,
Als mich die Musen-Schaar aus ihrer Fluth gemufft.
Da sitz ich ftüh und spät, da spiel ich mit Vergnügen,
Diana
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