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Briefe. _
Denn alles andre Creutz ist guter Zeit-Vmreib,
W r werden uns bemühn durch Wohlthun und StudirenAls Wercke deiner Hand des Schöpffers Ruhm zu zieren.Wir gehn auf gutes Glück und wissen nicht wohin,
Doch du bist überall und wirst den frommen Sinn,
Der unsre Neigung paart, mit reichen Segens-Blicken.Auch durch Gefahr und Sturm in rechten Hafen rücken.
II.
Büß - Gedancken.
Oft} An GOtt! wo ist denn schon der Lentz von meinen Jahren♦Vstill, so unvermerckt, so zeitig hingefahren?
So schnell fleucht nimmermehr ein Segel durch das Meer,So flüchtig bringt wohl kaum ein heisses Bley zum Ziele,
Es dünckc mich ja noch gut der ersten Kinder-Spiele:
Wo kommt denn aber schon des Cörpers Schwachheit her ?
Mein Alter ist ja erst der Anfang recht zu leben,
In dem mir Raum und Zeit noch manchen Scherh kan geben.
Wie? überspringt diß nun die Staffeln der Natur?Mein Geist, der wie die Glut in fetten Cedern brannte,Verdruß und Traurigkeit aus allen Winckeln bannte,
Und wie der Blitz bey Nacht aus Mund und Antlitz fuhr.
Ich hakte von Geburt viel Ansetzn auf der Erden,
Nach meiner VämArt ein starcker Geist zu werden,
Der Eltern kluge Gunst erzog Gemüth und LeibDurch Übung, Schweiß und Kunst zu wichtigen Geschäfften,Was andern sauer ward, das war schon meinen Kräfftrn .Ein lustiges Bemühn und froher Zeit-Vmreib.
Kein Eckel, keine Furcht, kein abergläubig SchreckenVermochte mir das Hertz mit Unruh anzustecken.
Die Glieder fluchten nicht auf Hitze, Frost und Stein,Verfolgung,Mangel,Haß,Neid,Lügen,SchimpffundZanckenErstickten mir keinmahl den Ehrgeitz der Gedancken,
Der Welt durch Wissenschafft ein nützlich Glied zu seyn.
Ich