Briefe.
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Daß jeder, dessen Zucht dein Leben führen solte,
Dich mehr bewunderte, als wohl erinnern wvlte.DerGrunddesChristenthums,desGlaubensLichtu. Kraist,DieUbungderVernunfft,Asträens Wissenschaffk,
I Der Sitten holder Ernst, die Billigkeit im Richten,
Der Sprachen Wissenschafft, das Urtheil von Geschichten,
Der Künste Fertigkeit, womit der Adel prangt,
Und was ein Mensch begehrt, derGlück und Ruhm verlangt;4 Das gab mitachtzehn Jahr, weil sich dein Geist bemühte,
So wie Citronen Holh, auf einmal Frucht und Blüthe;
Als eben, hartes Wort! du hemmst mir Hand und Kiel!
1 O daß ich schreiben soll! der grosse Vater fiel,
An Gliedern, nicht an Muth, in Silber-gleichen Haaren,
I Die Feinden ein Comet und uns ein Schutz-Stern waren.
Du weintest, als ein Sohn und als ein weiser Mann,
$ Der, weil doch unser Gram nichts hintertreiben kan,
Die Vorsicht walten ließ, sich in die Führung schickte,
I Und nach gethaner Pflicht vor GOltes Allmacht bückte;
Der Lorbeer-reiche Greiß gab freudig gute Nacht,
; Nachdem erdir vorher des Stammes Last vermacht,
Dich, alsderAebeste, nach dem bezwungnen GrämenDes Gräflichen Geschl chts mit Sorgfalt anzunehmen.
Diß fromme Testament erMiedeine Treu,<
Du stundst den Deinigen mit Rath und Hülsse bey,
E Daß,wenn kein Unterscheid von deinem Alt r kommen,
4 Sie warlich kaum denSchmertz desWechscls wahrgenommen.'
Nicht selten hat ein Banm,daftrn er gmv rsetzk,
Durch Aenderung der Luffc den Gärtner mehr ergeht.
Weil Plato das verstund, so sammlet er auf Reisen,
Bey schwer erworbner Kost die Früchte vieler Weisen.
Du trugst sie umdie Thems,Po, Seine, Donau, Rhein,Hvchwohlgebohrnes Haupt! nach Art der Bienen ein,
I Die, wenn der Frühling sch.rht, wenn Feld und Wetter lachen,Um Hyblens fetten Berg ein schwärmend Lager machen,
Den Blumen ihren Safft mir kluger Wahl entziehn,
Nach Klee und Rosen gehn, die Coloquinten fliehn,.
Und also, diesen Schatz im Winter zuverzehren,
Zu andrer Nutzbarkeit beladen heimwärts kehren.
$ Emerpe! nimm lmn du dein angenehmes Rohr,
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