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Briefe.
Das bloß die Wahrheit ziehn und Klugheit brauchen kan. -Jetzt siehst du nun die Welt mir andern Augen an; !
Jetzt hast du den Begriff d:r gründlich- hohen Sachen, >
Die Menschen aus dem Weh, auSMenschen Christen machen, iSo haft du dir gesät, so errM' auch dir nun ein, i
Die Aehren werden voll, die Garben trifflig seyn, !
Und der, vordessen Ruhm deinZweck bemühtgewesen, ' >
Hak schon ein Heiligthumvor deinen Dienst erlesen, !
Den weder Eigennutz, noch Schein, noch Swltz verstellt. '!
Wer Meßing nicht vor Gold, kein Bley vor Silber hält, !
Der wird leicht deinen Werth von vielen unterscheiden, lDie weiter nichts gelernt, als daß sie besser neiden. l
Komalsofriedlichheimlmanwartetundverlangt j l
Den Prejß, womit dein Haupt im Violette pr mgt, !
In Gegenwart zu sehn, und unter Lieb und Küssen !
Des Umgangs kluge Treu von neuem zu gemessen. !
Drin Schweidnitz hebt dir jetzt schon die Gemüther auf, !
Die, da dir endlich auch der wohlgefühm Lauf l
Das Ende ziert und crönl, den schönsten Zuruff singen, !
Und deine Würdigkeit mir Gunst und Lob umringen. !
Ich selber passe schon, bis jemand kommt und spricht, !
Du seyst in unsrer Näh. Drum bitt' ich, säume nicht, 1
Und lass uns insgesamt dir wirdem Glücke lieben.
Durch kein Vorübergehn auf schneller Post betrüben.
Der Frühling will uns wohl, und reitzt dich auf das Gleiß;
So viel er Schönheit hak, so viel er Blumen weiß,
So starck vergnüg' er dich mit Augen-Lust und Segen,
Und lasse keinen Fall dich auf die Strasse legen!
XIX.
Auf Herrn Johann George Löbins
Abzug von Academien 1721.
Abmauere Hertzens-Freund! es ist, alswcnn ichs wüßte,
$$ sey noch Platz genug in deiner Bücher-Kiste,
Und was du irgends hast vor dieses schlechte Blak,
Das dir dein Jonachan aus Treu geschrieben hak.
Ich weiß wohl, daß du wirst in deinem Hertzen sagen r