SlZ
Verschisdne Jugend-Proben.
Bacchus und der Venus SohnKennen schonDein nicht mürrisches Gemüthe;
Und durch ihren Aeit» VertreibFühlt dein Leib
Feuriges Geblüts.
Manche liebe lange Nacht^ Hat gewacht,
Wenn wir auf dem Fasse schii essen;
Oder auch, nachdem es kam,
In den KramArr'ger Magdgen liessen.
Haben wir uns nicht zuletztErst ergeht,
Und den Tummel ausgelassen?
Als wir neulich, weißt du wo?
Auf dem Stroh
Adams-Aepffel assen.
Dencke nur, wie wir zugleich
Manchen StreichHeimlich lift- und lustig spielten,
Und wie wir auf Amors Höh
In dem Schnee
Warmer -»wühlten.
Doch Vergangnes hilsst nicht mehr,Gieb Gehör!
Heute geht es von dem frischen,
Heme soll sich Rauch, und TranckUnd GesangIn der Gurgel mischen.
Frey seyn ist der Götter Art,
Nichts gespart,Was des Hertzens Wunsch begehret,
Und was die Gelegenheit. Ä Jetzt verleiht,
Kunffüg nicht befchehret. M m m
Msm