Versch'redm Jugend»Probm.
Menschen haben, sind sie klug,
Ursach gnug,
Alle Stunden mit zu nehmen,
Und, so lang es Rosen schneyt,
Sich der Zeit
Klüglich zu bequemen.
Jener Weise hat gewiß
Auch den RißUnsers Ebenbilds getroffen;
Schwalben! rieff er, baut das Nest,Denn man läßt
Euch nicht ewig Sommer hoffen.
Pfeile, Ströme, Blitz und WindFliehn geschwind,Noch geschwinder unsre Jahre;
Nicht ein eintz'ger AugenblickKehrt zurück,Täglich droht die Bahre.
Bleibt es demnach fest gestellt,
Auf der Welt
Minder Wirth als Gast zu heissen,
Ey so laßt uns, weil es währt,
Eh man fährt,
Unsrer Luft befleissen!
Bruder! thu es auf mein Wort,Schicke fort,
Laß den Kellner scharff besprechen,
Da dein angebrochnes FestMelden läßt,
Daß wir rapffer zechen.
Lade Gäste, doch nicht viel,
Denn das SpielWird gemeiniglich verdorben:
Wenig, die sich wohl verstehn,
Gm begehn,