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_ . Verschleime Jugend-Proben.
sie mir an Augen ansehen konte, nemlich zum Possen: Dereinhige Gefallen, den sie mir erwiesen, ist, daß sie gestorben.Wenn ich niese, kan ich selber sagen: GOtl helff! undkoch ich mir eine Suppe allein, so darffich mich nicht fürch-ten, daß knir ein andrer die Brocken vor dem Maule weg-seist. In allen Professionen ist das Probir-Jahr erlaubt, nurim Ehestände nicht. Denn feilte mancher Ehe-Manndas Leben wöchentlich mir dem Hemde, und das Weib jähr-lich mit dem Calender verwechseln, o wie mancher Sargund wie manches HochzeidBme würde mehr gemacht wer-den! Gesetzt! ich verplamte mich mir dir noch einmal und. liesse mich dir zum ehlichen Gemahl geben, würde ich wohlglauben, daß nur eine Sonne den Himmel, und nur einManns-Bild die Celendris beleuchten dörffle? Ich denck,ich dcncke, Herr Polylogus würde zu diesem Kalb-Fleische,welches ohnedem anfängt gar rar zu werden, an den Hrn.Hof-Zunckern gar geitzigc Mit-Esser bekommen.
Celendr, An meiner aufrichtigen Liebe darffst du nichtäubiciren.
Tolyl. Nein auf diese Brücke trete ich nicht, ich weiß schon,wie es gehet: Vivimrexemplo; aber
F elix, quem faciunt aliena pericula cautum,
Qiique cavet fronti cornua aliena videns!
Das-helft: Wer wie Polylogus durch des Kaysers Scha-den klug worden, der liest an eines jeglichen FrauenzimmersStirne, was die Römer über die Restdenh ihrer nächtli-chen Wamer schreiben, nemlich: Cave canem ! Nein!tanti poenit»re non emo. Piscator ictus fapit. Wo derFuchs den Schwantz einmal begossen aus dem Loche gezo-gen, da komm er zum andernmal nicht wieder hin. Hatgleich der Th?odofius einen grösser» Haupt-Schmuck alsich, so beschedeichmichdochderBilligkeit und lasse als einDiener seinem Herrn was zum Voraus.
Celendr, Solle doch jemand dein ungewaschenes Maul hö-ren, wie schön würdest du ein Galgen, Wildpret abgeben,oder etliche Schütte hinter dem Kopffe her spatziren?
Rrr 5 Fohl.