& ) o ( & ißi
Ceremoniels, die dahin gehörige Fälleund Regeln zu sammeln nicht »»dienlicherachtet.
§' 2 .
DerTitul: Gnade, gnädiger Herr, Di«B««dewar ehedem ein dem hohen Adel allein gJJJJeigenes Curiale; daher man solches, bis dem höhn,auf die neuere Zeiten, Kaysern und Kö,M fll 'rügen beygelegt findet.
M a t r h e s i u s meldet daher nochvomKayser Ferdinand l. in seiner Leichenpre,digt - „ Wie sich einmahl einer welk gnä-digen Herrn schelten lassen, fragt derKayser: Ob er auch Land und Leut hätt?und, da er berichtet, spricht er: Mansolle keinen gnädigen Herrn heiffen,
Vernicht über Leib und Leben zusprechen.«
In unken angezeigtem alten Canzley,Formular (*) liefet man:
,, Von Gnedig, Wirdig rc.
All Personen, denen geziembt, sichselbs in ihren Schrillten zu srtze«, siesein Geistlich oder Weltlich, werden be«grüsi mit dem Wort, Gnädiger, dochmit Mäßigkeit hernach geieutert.
Wbwohl der mitte! Geistlich grad sichselbs jrtzet - so schreibet doch keinThurners,Gnoßisnen, Gnädig, er trag dann von_ M 3 ihnen
<*) Notariat, midRhetoric,Teutschä-A. 154«.