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tjf) den Jahren 1590.0 in einem besondernEdict verordnen müssen: »Wann auchuh»i des Prädicats: Gnädig, welches demGrafen, und Herren,Stand gebührt, beydenen, so des creirten Ritter, auch altenm) und neuen Adels, und noch wohl weniger«, Stands und Herkommens seyn, nun,i Ä mehro so gar gemein worden, daß bene-i»i bens gar die Voöbores, 8«crersrü, Zahl,
1 $ii meister, und andere, sonderlich wann sieÜO in Unsere Dienst kommen, ihrem Haus,
Gesind befehlen, ihnen den Titul: Gnä-dig, zu geben, und wollen noch solche«
W von denen, so ihnen im Stande gleich,
It oder zum Theil mehrers, als sie selbst seyn,
W auch haben: Da sollen die creirten Rit-ter, wie vor Alters, Gestrenger Herr,
1 0 Die von Adel vester Herr, die Doctores1! I und dergleichen Personen aber allein Herr,liitti und deren keiner Gnädiger Herr,tractirtk» und geehrt werden."
M König August von Pohlen liesse ^n.t W 171 o.(") in seinen Sächsischen Chur-Lan,fe H den ebenfalls ein Patent publiciren, KraftM dessen der Gebrauch der Titul: Gnädi-ger Herr, Gnädige Frau, in den Kir,
W chen, Gebeten gänzlich verboten wurde,
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[Ifiltlä (*) s. Lüni g in Collcct. V0N dkkLüNdsäff.Rit»m p-i- p- ■
£**) s.Eur. Fama r. roz. P./Z 4 .