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die französische Revolution. Das lustige, harmlose Blinde-kuhspiel der Tollheit in dem schönen Frankreich, an demAlle, alt und jung, Könige wie Bettler, theilgenommen,endet mit dem Umsturz aller Dinge. Es lebe die Freude,es lebe die> Thorheit! und dann, wie Rabelais sagt:„Vringuoim, clo xar llon Unoolrus!"
An jenem Abend nun hatte Beaumarchais, der wäh-rend des Vormittags vielleicht seine letzten Befehle zumAbgang eines Schiffes „mit Flinten, Munition undKanonen" für die Republikaner in Nordamerika ertheilt,denn er hatte während des Unabhängigkeitskrieges dieseLieferungen für „die große Republik jenseits des Wassers"übernommen, dem großfürstlichen Paare versprochen, ihnen„ein kleines komisches Werk" —.opEenlo oomiguo standauf dem Deckel des Manuscripts, dessen Blätter mit schmalem,blaßrothem Seidenband an einander geheftet waren — vor-zulesen. Dieses komische „Werkchen", oder wie es derVerfasser einmal in einem Schreiben an den Polizeilieuteuantvon Paris nannte: „die tollste Träumerei meiner Nacht-mütze", war nichts mehr und nichts weniger als „DieHochzeit des Figaro", eine Komödie, von der die Nach-kommen meinten und meinen, sie sei mit eine der Minengewesen, welche das „alte Regime", die alte Welt in dieLuft gesprengt haben.
Nach einer Vorlesung des Stückes, der er beigewohnt,hatte nämlich König LudwigXVI. die „Hochzeit des Figaro"für „abscheulich und unausführbar" in einem öffentlichenTheater erklärt. So ward den Schauspielern der OomväiotrautzuE, die von ihrer Aufführung eine ähnliche Einnahmegehofft, wie von der des „Barbier von Sevilla", zu ihremgroßen Verdruß die Darstellung untersagt. Indeß Beau-