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vor uns. In dieser Holzschnittmanier hielt auch HerrSchlosser den Zwerg Mime, in Stimme und Geberdeclowmartig, noch in seiner Bosheit eine groteske Figur.Der Wanderer des Herrn Betz war etwas beweglicher,als es in den beiden vorhergehenden Opern dieser un-glückliche Gott gewesen war. Herr Hill (Alberich) undFrau 'Jatde (Erda) genügten. Der Frau Mater na(Brünnhilde) ist vor Allem die unzerstörbare Kraft ihresOrgans, der nie versagende volle Walkürenton, die mächtigeErscheinung, die freie und stolze Bewegung nachzurühmen;freilich fehlt dem Spiel und dem Gesänge die Seele, aberhaben Walküren eine Seele? Im Allgemeinen eine aus-gezeichnete Vorstellung, weil alle Künstler gut zu einanderstimmten und ein harmonisch abgerundetes Ensemble bildeten.Am nächsten kam ihr die Aufführung der „Walküre": dochtraten hier schon Brüche ein. Dem meisterhaft durch dieDamen Marie Haupt, Lilli Lehmann, MarieLehmann, Luise Jaide, Antonie Amann, MinnaLammert, Hedwig Reicher-Kindermann, Jo-hanna Jachmann-Wagner vorgetragenen Walküren-chor stand die ungenügende Darstellung des Hnnding durchHerrn Niering, der Fricka durch Friederike Grüngegenüber. Vor der Brünnhilde der Frau Materna unddem Siegmund des Herrn Niemann wichen der Wotandes Herrn Betz und die Sieglinde des Fräulein Scheffzkybedenklich ins Hintertreffen zurück. So begegnete sichGelungenes und Verfehltes. Die mir angenehmste undmich allein hinreißende Leistung in den vier Vorstellungenwar die des Herrn Vogel als Loge im „Rheingold",sie nur wurde von einem genialischen Hauche beseelt.Daneben verunglückten die beiden Götter Donner und