Band 
Erster Band.
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1804.

geleit und Russen waren damals meine Hanptgesell-schaft. Gräfin Lanckoronska, Fürstin Lubomirska,Casimir Lubomirski (ein junger Mann, den ich sehrliebte), das Haus der Gräfin Schonwaloff, wo ich allebedeutende Russen sah; diese, nebst den eleganten Häuserndes Wiener Adels, waren immer mein Haupt-Umgang. —Ich schrieb sogar (und zwar für die Prinzessin LouiseRadziwill von Preußen) ein Mémoire sur lu sociétéde Vienne.

Im März kommt Pag et von London zurück, wo meineSachen immer noch sehr gut standen. — Meine Intimitätmit Paget ward nun stärker als je zuvor. Es vergingkein Tag, ohne daß wir uns auf eine oder die andere Artgesehen hätten; zur nämlichen Zeit beschäftigte mich dieunangenehme Geschichte der Fürstin Dietrichstein, ihre Reisenach Warschau, und der hierüber zwischen uns entstandeneBruch auf's lebhafteste.

Ich schaffte mir einigermaßen Luft und Muße, indemich gleich zu Anfang des Mai ein in Hietzing gemietheteshübsches Haus bezog. Hier ließ ich mich wieder in vieleArbeit ein, redigirte mehrere politische Aufsätze, schriebsehr lange und gründliche Rezensionen für die JenaerLitt. Zeitung, vertiefte inich in Tacitus, in Burke, war