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mich mit ihrem Vertrauen, der eine — so viel er es nöthigglaubte — der andere als einer meiner aufrichtigstenFreunde bis an seinen Tod (1825).
Am 26. Februar nahm ich Besitz von dem auf derStaatskanzlei für mich bestimmten Zimmer, wo ich dasKriegs-Manifest ausarbeiten sollte, und wo ich seitdemdie meisten Stunden des Tages zubrachte.
Am 1. Marx hatte ich ein langes Gespräch mit demErzherzog Johann, bevor er sich zur Armee nach Ita-lien begab.
Ich bezog eine Wohnung auf dem Graben, am Eck derDorotheen gaffe.
Am 18. März — Graf Friedrich Stadion ausMünchen. Ich war bei der ersten merkwürdigen Unter-redung der beiden Brüder gegenwärtig.
Am 24. März. Erste Lektüre des Manifestes, mit denbeiden Grafen Stadion.
Am 30. Vollendung des Manifestes; der schmeichelhaf-teste Beifall der Gebrüder Stadion tvird dieser Arbeit zuTheil. — Noch am nämlichen Tage schritt ich zur Ueber-setzung in's Französische, wobei mir der Marquis de Bon-nay, abermals Emigrirter, in späteren Zeiten Pair vonFrankreich, mit gutem Rathe sehr behülslich war.
Am 9. April verließ der!Graf Stadion Wien, umsich zum Kaiser nach Schärding zu begeben. Fürst Stah-remberg, der mich fast täglich in meinem Bureau besuchthatte, ging nach London ab. Der preußische GesandteGraf Finckenstein und der hannöversche (insgeheim eng-lische) Gesandte Graf Hardenberg gehörten zu meinenVertrauten. — Charles Stuart (der dies gerade nichtwar, obgleich ich viel mit ihm umging) war damals vonCadix nach Wien gekommen.