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bestimmt kalt; der Thermometer nicht viel über 16, gegenAbend 14.
Den 15., Sonntag. Diesen Morgen um 7 stand beiregnichtem Wetter der Thermometer auf 9. Ich erinnertemich glücklicherweise, daß heute der Geburtstag desFürsten war; fuhr um 9 Uhr zu ihm, und gratulirteihm sehr zärtlich. Außer mir hatte niemand daran ge-dacht, selbst fein Sohn nicht. — Um 11 Uhr fuhr ich nachHause, und griff wieder zu meiner Arbeit. Der Thermo-meter erhob sich nicht über 10. — Besuche, von einemGrafen Salis und einem anderen, Velstiner — vonMarquis de Gargallo (NB.) — später von Fürst Hatz-seldt. — Diner beim Fürsten: Graf und Gräfin Nugent,Herr und Frau von Gremp, Graf Bernstorff, undeiniger Italiener. — Um 7 nach Hause; und da ich vorFrost nicht aushalten konnte, zu Bette; und so — demalten Erfahrungssatze immer getreu — bereitete ich mirauch eine recht gute Nacht.
Den 16., Montag; Um 8 Uhr Thermometer 8. (Under stieg den ganzen Tag nicht über 11.) Um 9 Uhr zumFürsten. General Neipperg kömmt zu ihm, und wünschtemich zu einer Audienz bei der Erzherzogin Marie Louisezu bewegen, die ich aber ablehne. Um 11 Uhr zu Hause.Meine Arbeit fortgesetzt. Besuch von Mr. Acerbi, undvom Grafen Fiquelmont. Diner beim Fürsten: Cardi-nal Albani, der Jnternuncius aus Wien, Graf undGräfin Lützow aus Turin, Graf und Gräfin Brunetti,Graf und Gräfin Pralorme, Graf St. Marsan, Com-mandeur Busca, Chevalier Medici, Marquis Rusfo,Graf Saint Saturnin (sardinischer Minister zu Neapel,ein merkwürdiges Original!), Fürst und Fürstin Löwen-stein (auf der Reise nach Genua). — Ich saß zwischen