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Dm 6., Donnerstag. Während ich mein Paket nachPetersburg zu schließen im Begriff war, überfiel mich dieWratislaw'sche Familie, die ich.pvur mes péchés inGastein kennen gelernt, mit einem Besuch, so daß ich erstgegen 12 Uhr in die Stadt fahren konnte. Ich hatte langeGespräche mit dem Fürsten, Baron Stürmer, sah Münch,und kehrte um 3 Uhr nach Weinhaus zurück. Hier speisteich um 5 Uhr bei dem englischen Botschafter, mit FürstMetternich, und Fürst Alfred Schönburg. Um halb8 Uhr trennten wir uns, und der Fürst fährt in dieserNacht nach Preßburg zurück. Ich legte mich früh zu Bette,und hatte mehrere Stunden sehr guten Schlaf. Nach 3 Uhrerwachte ich, und stand gegen 4 Uhr auf, um die merk-würdige Konstellation der Planeten zu sehen, die ich, ohneweitere Schritte zu thun, aus einem meiner Fenster inAugenschein nehmen konnte. Einmal munter las ich bisgegen halb 6 Uhr, und schlief dann noch bis 7 Uhr.
Den 7., Prntag. Da ich in der Stadt nichts mehr zusuchen hatte, blieb ich hier, und seit vorgestern hatte über-dies das Wetter einen milderen Karakter angenommen. Eswaren wunderschöne Tage, die uns jetzt zu Theil wurden.Fortdauernd heiterer Himmel, milde, in den Mittagsstundenwarme Luft; wie sehr bedauere ich, daß meine Georginenerfroren sind! — Ich hatte heute einen Besuch von Herz,später, von 12 bis 2, General Langenau, mit dem ichim Garten saß. — Gegen Abend Baron Stürmer. Von7 bis 9 bei Wellesley's. Ich beschäftigte mich mit derKorrespondenz zwischen der Staatskanzlei und dem Kriegs-und Finanzdepartement über den Zustand unserer Marinein der Levante; ein Gegenstand, der große Aufmerksamkeiterregt, und verdient, und an deffen ernsthafter Behandlungich einen nicht geringen Theil habe.