Band 
Vierter Band.
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da ich mich in der Stunde geirrt hatte, bis 9 Uhr. —Dies (wo nicht ein anderer mir unbekannter Umstand)hatte zur Folge eine schlaflose, und ganz abscheuliche Nacht,wie ich sie lange nicht erlebte.

Den 29., Sonnabend. Die Wirkungen dieser Nachtspürte ich den ganzen Tag in großer Schwäche und Miß-behagen. — Ich fuhr um 12 Uhr zu Baron Stürmer,um nähere Nachrichten aus Preßburg, besonders über dieKrankheit des Kaisers einzuholen. Da ich nichts erfuhr,kehrte ich bald wieder nach Hause zurück. — Um 3 Uhr aßenbei mir: Graf und Gräfin Fuchs, der Prinz Philippvon Heffen (seit dem Abtritt des Grafen Bellegarde unddessen Ersetzung durch Hohenzollern zum Kommandirendenin Steiermark ernannt), Graf Bernstorff, Baron Münch,Baron Kreß, und Pilat. — Nach dem Essen wurde eineParthie L'Hombre gespielt, die vor 8 Uhr zu Ende war.— Ich ging darauf zu Bette, und erholte mich in einerbesseren Nacht.

Den 30., Sonntag. Ich befand mich heute viel besserals gestern, und in einer guten ruhigen Stimmung. An-kunft der türkischen Post. Ich schrieb viel nach Konstan-tinopel. — Fuhr um 12 auf die Staatskanzlei, las mitBaron Stürmer die türkische Depesche bis 2 Uhr. —Aß mit gutem Appetit. Las und schrieb bis halb 7 Uhr;besuchte Wellesley's, und ging um halb 9 zu Bette.

Den 31., Montag. War ein guter und ruhiger Tag.Ich arbeitete an einer Depesche nach Bucarest, später anden in Gastein angefangenen Auszügen aus Roscoe. —Außer einem kurzen Besuch von Fürst Hatzfeldt, undNachmittags eine Viertelstunde Hülsemann sah ich nie-manden bei mir. Um halb 7 fuhr ich einen Augenblick