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Zwei Stunden mit Baron Stürmer und Brenner ge-arbeitet (Konsulate in Zante und Morea; Schicksal Mica-relli's rc.). — An einer Depesche für Bucarest gearbeitet.— Fatale Wendung der verschollenen Ansprüche des GrasenFries, eine Sache, die mich einigermaßen beunruhigt, undgewaltig stört, über welche ich jedoch bald meine Parthienehmen werde. — Besuch von Silva. — Nachher vonHülsemann. — Um 10 Uhr zu Bette, und sehr gut ge-schlafen.
Den 25.., Sonnabend. Ich fuhr um 10 Uhr zu Parish,und hatte eine drei Stunden lange ärgerliche Konferenzmit einem gewissen Hoepfner, dem Fries seine tolle For-derung an mich cedirt hatte. — Nachher arbeitete ich anden Depeschen, die Jakellario mit nach Hermannstadtnehmen sollte. Nachmittag war Pilat bei mir, und Abendshatte ich einen langen Besuch von Schulenburg.
Den 26., Sonntag. (Erster Osterfeiertag.) Heutewar ein warmer und schöner Tag, obgleich der Barometernoch tief stand. — Ich fuhr um 11 Uhr zur Gräfin Fuchs,von da zum Fürsten, schrieb und las bis 5 Uhr, und aßzu Mittag bei Wellesley's, von wo ich gegen 8 Uhr zuHause kam.
Den 27., Montag. Früh eine unangenehme Konferenzmit Horuecker über die Fries'sche Sache. Um 11 Uhrbei schönem Wetter nach Weinhaus, wo ich vier Stundenäußerst zufrieden zubrachte; theils im Gespräch mit demGärtner, im Vorgefühl des Genusses am Garten; theilsmit Lektüren (Bonald, Anglica). — Nach dem Essen kamJakellario, um meine Bestellungen für Hermannstadt inEmpfang zu nehmen. — Abends war Theegesellschaft beimir. Der Prinz Emil, Graf Schulenburg, Fürst Bent-heim und Parish spielten; die Prinzessinnen von Kurland,