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Juni.
Drn 1., Donnerstag. Die Akazien und andere ähnlicheBäume werden endlich grün. Die Luft ist seit ein paarTagen warm, aber voll Gewitter. Mit meiner Gesundheitbin ich zufrieden. Der Schlaf ist in den ersten Stundender Nacht nicht ruhig; noch in der vergangenen hatte ichwieder den gewissen bösen Verirrungstraum. Mein Gemüthist ruhig, und manchmal ziemlich heiter.
Ich fuhr um 8 Uhr zum Fürsten Esterhazy nach Maria-hilf, um mit ihm wegen einer Wohnung für die GräfinFuchs zu sprechen; wurde vortrefflich aufgenommen. —Dann zu dem griechischen Banquier Curtis, und zu eineralten Bekannten, die ich lange nicht gesehen hatte. — Um12 Uhr auf die Staatskanzlei. Ankunft eines Kouriers(Graf Schönfeld) aus London. Lektüren bis halb 4 Uhr.— Nachmittags Besuch von Belio; bis halb 10 ge-arbeitet.
Drn 2., Freitag. Um 10 Uhr in die Stadt. Gearbeitet.(Depesche nach Petersburg über die Paulucci'sche Instruk-tion.) — Um 12 Uhr zum Fürsten. Wellesley. — GrafWimpffen gestern Abend von Konstantinopel zurückge-kehrt. — Nach 2 Uhr zu Hause. — Baron Belio, GrasSchulenburg, Graf Schönfeld. — Um 4 Uhr beimrussischen Gesandten gespeist. Fürst Metternich, Prinzvon Hessen, Schulenburg, Sedlnitzky, Louis undWenzel Liechtenstein rc. — Um 6 Uhr nach Hause.Gleich darauf nach Weinhaus. — Den ganzen Tag Regen-wetter. Gegen 10 Uhr zu Bette.