Band 
Vierter Band.
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Abends Besuch von Graf Clam. — Die Nacht kündigtesich bedenklich an, wurde aber nachher gut.

Den 6 .., Freitag. Unangenehmes Gespräch mit AdamMüller, über seine Lage. Um halb 11 zum Fürsten.Staffelte aus Konstantinopel (vom 23. März. Nachricht vonder Dimission des Reis-Effendi. Der Horizont trübtsich immer mehr.) Gespräch mit Stürmer. — Einschöner, heiterer Tag kompensirt einigermaßen die finsterenGedanken, die mein Gemüth beunruhigen. Schreiben vonMünch und Langenau wirken ebenfalls wohlthätig.Abends Besuch von General Haugwitz. Und bis halb 11ziemlich ruhig im neunten Theil des Gibbon gelesen undexzerpirt.

Den 7., Sonnabend. Der Straßenbau-Direktor Baum-gartner, der Hof-Kriegssekretair Hietzinger, die GräfinFuchs rc. — Um 11 zum Fürsten. Kourier aus Londonund Paris. — Lektüre von drei Stunden. Der Horizontwird immer schwärzer; ein unbeschreibliches Gefühl vonzunehmenden Gefahren und Widerwärtigkeiten bemächtigtsich immer mehr meines Gemüthes. Zum Glück ist sehrheiteres Wetter, und ein paar Stunden in Weinhaus be-ruhigen mich wenigstens, wenn sie mich auch nicht auf-heitern können. — Um 4 Uhr zurück. Abends Besuch vonGraf Sauran; dann bis halb 11 gelesen.

Den 8., Sonntag. Früh Besuch von Rothschild. Dannzwei Stunden beim Fürsten. Um 1 Uhr zu Hause. Sehrmatt und schläfrig. Sonderbar genug — wurde ich heutegerade von einer Menge Menschen aufgesucht. BaronMaltzan, Oberst Kavanagh, Graf Lebzeltern mitseiner Frau; Sir Henry Wellesley. Nachmittags Hof-kanzler Stahl und sein Sohn, A. Müller; nachher fandsich eine Theegesellschaft ein — die Gräfin Wrbna und