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heißer Tag, den ich ganz in Weinhaus verlebte; beschäf-tigt mit Depeschenschreiben. — Um 1 Uhr hatte ich einenBesuch von Sir Henry und Lady Wellesley, Nachmit-tags von A. Müller, Belio und Pilat. Ich befandmich vollkommen wohl, sehr ruhig und zufrieden. Um10 Uhr zu Bette.
Den 18., Freitag. Abermals ein herrlicher Tag! Um10 Uhr fuhr ich in die Stadt, war bis 12 beim Fürsten,dann bei der Gräfin Fuchs; fuhr um halb 2 wieder her-aus, nahm ein siebentes Bad, hatte von 6 Uhr an Be-such von Graf Schulenburg, Oberst Kavanagh, Her-zogin von Sagan, Fürstin Hohenzollern, Pilat, undging um halb 11 zu Bette.
Den 19., Sonnabend. Meine türkische Expedition ge-schlossen, zum Theil in Weinhaus, zum Theil in der Stadt,wo ich mich mit Einschluß von ein paar Stunden beimFürsten, bis 5 Uhr aufhielt. Dann bei göttlichem Wetter— eines solchen Mais erinnere ich mich seit vielen Jah-ren nicht! — und in einem Gefühl von Wohlsein undZufriedenheit nach Weinhaus zurück — brachte den Abendmit Lektüren verschiedener Art zu. Um 10y 2 zu Bette.
Den 20., Sonntag. Früh um 8 Uhr Besuch von Roth-schild. — Dann bis gegen 3 Uhr — bei vortrefflichemWetter — ruhig, heiter im neunten Bande des unwider-stehlichen Gibbon die Geschichte der sarazenischen Eroberungenstudirt. — Dann das achte Bad genommen. Dann aufden Rennweg gefahren, und bei Fürst Metternich ge-gessen, mit den beiden ältesten Prinzessinnen von Kurland,Gräfin Fuchs, Graf Haugwitz, Graf Schulenburg,Louis Rohan. — Um 7 Uhr nach Weinhaus zurück. —Besuch von Pilat. — Um halb 11 zu Bette.
Den 21., Montag. Es hatte in der Nacht etwas ge-