Band 
Vierter Band.
JPEG-Download
 

283

Fürsten; hatte einen Besuch von Türkheim. Um 2 Uhrzeigte sich ein fernes Gewitter, dem ein ziemlich starkerRegen folgte. Ich fuhr aber nach Weinhaus, wo Müllerund seine Frau und seine beiden Töchter, und Pilat nebstFrau und zwei Töchtern bei mir aßen. Abends arbeiteteich bis 10 Uhr.

Den 24.., Donnerstag. (Himmelfahrt Christi.) DasWetter hatte sich wieder trefflich erholt, und nur gegenAbend fiel ein kurzer Regenschauer. Ich brachte diesenganzen Tag in Weinhaus zu; fast ungestört; nur Abendshatte ich Stürmer den Sohn, und Pilat. Um 10 Uhrzu Bette.

Den 25., Freitag. Um 10 Uhr in die Stadt. Bis 12beim Fürsten. Um 2 Uhr zurück. Den größten Theil desTages hindurch Regen, der auch in der Nacht wieder ein-trat. Gelesen und studirt. (Geschichte des Mahomedanis-mus.) Um 10 Uhr zu Bette.

Den 26., Sonnabend. Um 10 Uhr in die Stadt. ZweiStunden beim Fürsten. Um 2 Uhr heraus. Das Wetterklärt sich wieder auf. — Besuch bei Wellesley's bis4 Uhr. — Dann mit Appetit gegessen. Um 6 Uhr Besuchvom Obersten Kavanagh. Mitten im besten Gespräch mitihm, eine eben so unerwartete als heftige Anwandlung desBrustkrampfes, die eine gute halbe Stunde dauert. — Alsdies vorüber war, Besuch von Schulenburg. Um 10 Uhrzu Bette.

Den 27., Sonntag. Früh um 5 Uhr hatte ich wiedereinen kleinen Anfall. — Um 9 Uhr kamen zum Frühstück:die Gräfin Zichy mit ihren Töchtern, Fürst Metternich,Graf Schulenburg, und die beiden Hügel. — Nachdiesem Dejeuner fuhr ich um 12 Uhr in die Stadt, undlas bis halb 3 Uhr beim Fürsten Depeschen aus London,