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Dm oO M Mittwoch. Der Fürst schickt früh zu mirheraus, um mich zu citiren. Ich fuhr um halb 11 zu ihm,und fand eine außerordentliche Expedition aus Konstanti-nopel (vom 17. Mai), die mit dem höchsten Interesse ge-lesen ward. Durch eine Konferenz unterbrochen, fuhr ichnach Hause und vollendete dort die Lektüre. Gegen 2 fuhrich wieder zum Fürsten, und um 3 nach Weinhaus, wo ichGraf Schulenburg fand. — Nach dem Essen war ichmit Korrespondenzen beschäftigt, und ging um 10y 2 zuBette.
Den 31., Donnerstag. Um 10 Uhr zum Fürsten. —Gespräch mit dem von Rio-Janeiro zurückgekehrten Neu-mann. Um 12 Uhr nach Hause. Daselbst bis 5 Uhrgearbeitet. — Der erste sehr heiße Tag! Aber das herr-lichste Wetter. — Abends hatte ich einen Besuch vonSchlegel, und von dem neuen baier'schen Gesandten, Gra-fen Bray. — NB. Türkheim rieth mir heute, die Bäder(wie ich von selbst schon beschlossen hatte) vor der Handauszusetzen, verschrieb mir ein Pulver von Nux vomica,und wünschte eine mäßige Schröpfoperation.
Juni.
Den 1., Freitag. Ich beschloß heute nicht in die Stadtzu fahren, und verschaffte mir dadurch einen sehr angeneh-men Tag. — Ich befand mich vollkommen wohl, und ar-beitete fast ununterbrochen bis auf den Abend. Das Wetterwar heiß; zwischen 2 und 3 drohten aus der Ferne starke