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zu. Ich selbst speiste bei Wellesley's ganz allein, undhatte nach dem Essen ein interessantes Gespräch mit ihnenüber die politische Lage Englands, und Canning's fernereSchicksale. Von diesem Tage an erschien mir Englandwieder in einer hoffnungsvolleren Gestalt, als bisher; ichüberzeugte mich, daß der Skandal einer neuen Koalitioneine mächtige Bewegung in den Gemüthern veranlaßt hatte;und ein vortrefflicher Artikel im Juniheft von Blackwood'sMagazine vollendete diese Ueberzeugung. — Das Wetterschien gegen Mittag wieder unsicher zu werden, hielt sichaber, und der Tag blieb schön.
Dm 18., Montag. So war es auch heute. — GräfinFuchs frühstückte bei mir. Ich fuhr mit ihr um 12 Uhrin die Stadt. Machte Bekanntschaft mit dem neuen preußi-schen Gesandten Maltzan. Fuhr um 3 Uhr wieder her-aus; schrieb Depeschen rc.; hatte Abends Besuch von Grafund Gräfin Lebzeltern, die seit gestern in Pötzelsdorffwohnen. Ging um 11 Uhr, durch den Artikel in Black-wood sehr erbaut und gerührt, zu Bette.
Den 19., Dienstag. Ich fuhr um 11 Uhr zum Fürsten,erhielt den Auftrag der Revision einer Depesche für Kon-stantinopel, arbeitete dann bis halb 5 Uhr, fuhr dannnach Weinhaus zurück. Wir waren wieder mit starken Ge-wittern aus Nordosten (aus welcher Gegend sie alle kom-men) bedroht; es blieb aber bei fernem Donner und Regen-tropfen. — Leiden, der heute sein Anstellungsdekret alswirklicher Kabinetskourier auf meine Verwendung erhaltenhat, kam Abends zu mir. Ich schrieb übrigens bis halb11 Uhr.
Dm 20., Mittwoch. Meine türkische Expedition so gutals fertig, fuhr ich um 10 Uhr mit Schweißer in dieStadt, hielt mich bis gegen 11 Uhr beim Fürsten auf,
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