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Baron Kavanagh, und Graf Lebzeltern. Gegen 11zu Bette.
Den 6., Freitag. Fortdauer des schönen Wetters. Ichbrachte den größten Theil dieses Tages im Garten zu,dessen ungemeine Schönheit mich mehr als jemals bezaubert.Ich arbeitete ohne Unterlaß an dem gestern begonnenenAufsätze, und muß diesen Tag unter die glücklichen zählen.— Gegen Abend hatte ich Besuch vom Nuncius Ostini,der von mir Abschied nehmen kam, von Pilat, BaronBelio, und Buchholtz, von Leiden und seiner Frau,ergötzte mich am Kinde, und ging um halb 11 Uhr ver-gnügt zu Bette.
Den 7., Sonnabend. Graf Clam frühstückte bei mir,und fuhr mit mir um 10 Uhr in die Stadt. — Ich brachteeinige Stunden bei dem Fürsten zu, und mußte notonsvolons zu Mittage in seinem Garten speisen — mit demHerzog Von Braunschweig, dessen Brüdern Prinz Wil-helm, Prinz Gustav von Schweden, Fürst Esterhazy,Polier, Neumann, Baron Kreß. — Um 6 Uhr fuhrich (bei schönstem Wetter) nach Weinhaus zurück, hatte Be-such von Baron Türkheim und seiner Familie, dann vombrasilianischen Gesandten, und Pilat, und ging gegen11 Uhr zu Bette.
Den 8., Sonntag. Den ganzen Tag in Weinhaus zu-gebracht. — Vormittag ein ernstes Gespräch nütTherese;Abends ein Besuch von Gräfin Fuchs, und Gräfin Fe-kete. Sonst ungestört, und zwar immer im Garten, andem bewußten Aufsätze gearbeitet. Um 11 zu Bette, undsehr gut geschlafen.
Den 9., Montag. Ich fuhr um 10 in die Stadt, zurGräfin Fuchs, wo ich mit dem Maler Ender eine großeSitzung hatte. — Dann zum Fürsten, den ich aber wegen