Band 
Vierter Band.
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Dm 18., Mittwoch. Gegen Morgen fiel ein für Gär-ten und Felder längst ersehnter Regen. — Der Tag warnachher kühl und trübe. Ich fuhr um 10 in die Stadt,und, da ich den Fürsten nicht sprechen konnte, arbeitete ichbei mir. — Um 2 Uhr ließ ich mir, wie ich langst bereitsmeditirte, vier Schröpfköpfe setzen, die gute Wirkung tha-ten, und fuhr um 4 Uhr, nachdem ich die türkische Expe-dition geschloffen, nach WeinhauL zurück. Ruhiger Abendund gute Nacht.

Den 10., Donnerstag. Als ich um 11 Uhr in die Stadtfuhr, begegnete mir Lebzeltern, der mich benachrichtigte,daß der Fürst diesen Morgen nach Baden gefahren sei.Ich begab mich zur Gräfin Fuchs, und setzte mich zumMalen. — Um 2 Uhr nach Weinhaus zurück. — Gegessenbei Wellesley's mit Schulenburg (der aus ein paarMonate nach Sachsen reist), Bernstorff, Caraman, Neu-mann, Münchhausen rc. — Hatte Abends noch Besuchvon Schulenburg, und ging um 10 zu Bette.

Den 20., Freitag. Ein überaus schöner, auch für michziemlich ruhiger Tag. Von 11 bis 1 Uhr war ich beimFürsten, der mir und dem Grafen Sedlnitzky, da vonauswärtigen Geschäften kein Ueberfluß war, die Fragen,welche am Schlüsse des ungarischen Landtages verhandeltworden, sehr lehrreich vortrug. — In Weinhaus brachteich den übrigen Tag mit Lektüren zu. — Um 7 Uhr kamEnd er heraus, und arbeitete an meinem Bilde. Nachherhatte ich noch einen kurzen Besuch von Graf Schulenburg,Gräfin Fuchs und Gräfin Gallenberg, und von GräfinWrbna und Therese.

Dm 21., Sonnabend. Da der Fürst heute zu einerKonferenz mit dem Kaiser nach Baden gefahren war, ssblieb ich in Weinhaus. Es war ein sehr heiterer, aber