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und Verzögerung der Pferde zwei Stunden auf. Ich sahhier Baron Münchhausen, der vorgestern früh durchKönigswart gegangen war, gerade als der Fürst nach Plahnabreiste. — Die nächsten drei Posten gingen ohne Auf-enthalt vorüber, indeß war es finster, als wir gegen 7 Uhrin Molebern ankamen. Ich beschloß, die Nacht hier zubleiben, und sandte eine Staffette nach Wien. — DasWetter war heute kühl und angenehm, nur gegen 2 Uhretwas Regen. Lektüre, wie die vorigen Tage. — Um9 Uhr hatte ich einen unerwarteten Besuch von Tetten-born und seiner Frau, die auf einer Fahrt nach einermährischen Herrschaft diesen Ort berührten, und von mei-ner Gegenwart unterrichtet wurden.
Den 20., Donnerstag. Um 7 Uhr ausgefahren. — Aufdem Spitz kamen Leopold's zurückgebliebene Kinder, auchmeine Pferde und Wagen uns entgegen. Um 1 Uhr langteich glücklich in Weinhaus an, fand hier, außer meinenLeuten, Baron Belio, und später kam Pilat. Der Gar-ten war noch im schönsten Stande; doch erlaubte das höchstunangenehme Wetter nur kaum einige Blicke darauf zuwerfen. — Gegen Abend besuchte ich Wellesley; LadyGeorgina konnte Krankheitshalber nicht erscheinen; mitihm hatte ich ein langes vertrautes Gespräch, und gingnachher früh zu Bette.
Den 21., Freitag. Ich fuhr um 10 Uhr in die Stadt,unterhielt mich mit Minna Pfeufser, und machte dannmeinen Besuch bei Graf Sedlnitzky, bei welchem ich dreivolle Stunden blieb. — Das Wetter war über alle Maßenschlecht, der Regen den ganzen Tag hindurch unablässig.Ich eilte daher nach Weinhaus zurück, mußte mich indeßdoch bei der Swoboda aufhalten, um mich nach Peppy,der während meiner Abwesenheit gefährlich krank gewesen
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