Band 
Vierter Band.
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von A. Müller und Pilât. Um halb 8 Uhr in dieStadt. Depeschen geschrieben.

Dm 17.} Sonnabend. Besuch von Rothschild. Umhalb 11 zum Fürsten. Um halb >1 nach Hause. Von 1bis gegen 4 Uhr eine Menge von Briefen nach Konstanti-nopel, Hermannstadt und Frankfurt mit großer Fertigkeitgeschrieben. — Beim Fürsten Windischgrätz gegessen, mitdem Fürsten Eduard Schönburg und seiner liebens-würdigen Frau, seinem Bruder Alfred, Fürstin GabrieleAuersperg, Fürst Reuß, Fürst Wenzel Liechten-stein, Graf Choteck (der Oberstburggraf aus Prag), GrafFelix Woyna. — Um halb 1 zu Hause. Meinen tür-kischen Kourier abgefertigt. Nachdem ich diesen Morgendurch einige Stunden an heftiger Beklemmung gelitten,ward mir ein sehr ruhiger, und ganz besonders heitererAbend zu Theil.

Dm 18., Sonntag. Um 8 Uhr nach Weinhaus, woein Frühstück angeordnet war, welches aber die seit dreiTagen eingetretene empfindliche Kälte etwas zerstörte. Dochhatte ich das Vergnügen, Louise (so nenne ich von jetztan die liebenswürdige Fürstin Schönburg) bei mir zusehen, und zu bewirthen, und mit ihr ihren Mann, ihrenSchwager, Fürst Reuß, und Felix Woyna; sie bliebenbis 12 Uhr. — Die Kälte machte mich matt und schläfrig.Ich fuhr gleich, nachdem ich gegessen hatte, weg, und zwarzunächst, mehr den beiden Leopold's Knaben zu Gefallen,in die Bude im Prater, wo die Acken'sche Menagerie zusehen ist, und von da nach Hause, wo ich einen Besuchvon dem jüngeren Stürmer und seiner Frau hatte.

Den 19., Montag. Um 9 Uhr kam der vielbesprocheneDr. Warenzeller zu mir, und ich hatte ein langes Ge-spräch, weniger über meine, als seine vosiàm, mit ihm.