Band 
Vierter Band.
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ihm über meinen Gesundheitszustand. — Dann bei LordCowley bis 9 Uhr, und früh zu Bette.

Den 9., Dienstag. Diesen Morgen hatte ich einen lan-gen und peinlichen Brustkrampf, und die Expedition un-angenehmer Briefe nach Bucarest wurde mir daher nichtwenig zur Last. Um 1 Uhr fuhr ich in die Stadt, kamum 3 Uhr zurück, hatte ein langes Gespräch mit Frauvon Orendy. Aß zu Hause. Schrieb Noten für LordCowley; las die Hälfte einer eben erschienenen Schriftdes Obersten Evans über die russischen Eroberungsprojekte,und endigte den Tag ruhiger und besser, als ich ihn be-gonnen hatte.

Drn 10., Mittwoch. Ich blieb in Weinhaus. Es warein äußerst schöner Tag. Ich arbeitete hauptsächlich aneinem Mémoire über die portugiesische Successionsfrage,für Mercy und den Kaiser. Zwischen 2 und 3 Uhr kamLord Cowley, und theilte mir Depeschen von Lord Hey-tesbury mit. Um 5 Uhr aß ich bei Lord Cowley enfamille. — Um 7 Uhr kam Graf Schulenburg, dernachher bis 9 Uhr bei mir blieb, wo ich ihm Kommunikateund einen Brief für Clam mitgab, da er morgen überPrag nach Dresden und Berlin reist. — Endlich schriebich noch einen langen Brief an Fürst Metternich überdie von Lord Cowley mir gemachten Mittheilungen.

Den 11., Donnerstag. Ich litt heute abermals an Brust-krampf, brachte dennoch zwei wichtige Sachen zu Stande:einen Brief an Rothschild in Frankfurt, und einen Briesan Fürst Metternich über meine Privatangelegenheiten.Um 1 Uhr fuhr ich in die Stadt, las die an mich ausOdessa eingegangenen Briefe, schrieb an Lord Cowley,und hatte um 4 Uhr ein Diner bei dem Grafen vonZeppelin, wo ich zwischen Graf Bernstorff und Baron