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anzutreten, von Pilât, der morgen von Weinhaus in dieStadt zieht, und von Graf Bernstorff, der mir einekleine Sammlung poetischer Grabschriften, die sein Bruderin Berlin verfaßt hatte, zustellte. Sehr gerührt durch dieseLieder, schrieb ich noch diesen Abend an den, welcher siesie mir gebracht hatte. — Dr. Lichtenfels empfahl mirein zweites Pulver von Spigelia Anthemia; das erste schiennicht übel gewirkt zu haben.
Den 23., Dienstag. Ich blieb in Weinhaus. Abermalsviel Zeit an eine fremde Privatsache, die Entweichung desjungen Kraus aus Wien, gewendet. — Ich brachte diesenTag größtentheils mit dem Auszug aus meinem Journal(von 1813) zu, einer Arbeit, die mich, durch die Berglei-chung der Zeiten, nichts weniger als aufheiterte, die ichaber fortzusetzen nun schlechterdings entschlossen war. —Auch endigte ich heute den angefangenen Brief an Frauvon Helwig (Amalie Jmhoff) in Berlin, der eine Artvon politischem Glaubensbekenntniß geworden war. Hülse -mann kam mir zu melden, daß er von Don Miguel denChristus-Orden erhalten habe.
Den 24., Mittwoch. Ich fuhr um halb 1 in die Stadt,und fand dort unvermuthet den Fürsten, der schon heuteWaltersdorff definitiv verlassen hatte. Es regnete den gan-zen Tag. — Ich besuchte die Gräfin Fuchs, die von Jschlzurück gekommen war, und die Gräfin Zeppelin, zuwelcher die Höflichkeit mich führte, und fuhr um 3 Uhrwieder nach Weinhaus zurück. — Abends war ich einigeStunden bei Lady Cowley, schritt übrigens in meinerJournalbearbeitung fort. — Ich erhielt heute ein Schrei-ben von Fürst Dietrichstein, welches mir Freude machte,und eins von Hackenau aus Hermannstadt, das michweniger befriedigte.