442
sels, Clam, Fürst Hohenlohe, Baron Hügel, GräfinLebzeltern, Gräfin Zeppelin, Fürst Dietrichstein.Dann den Abend sehr angenehm geschlossen durch Lektürenin Jucheron's Révolution de Constantinople, und LordCollingwood's über alle Erwartung interessante Korre-spondenz.
Den 5., Mittwoch. Um halb 11 zur Fürstin und zumFürsten. Vorbereitungen zu einer Expedition nach Lon-don. Um 2 Uhr zu Hause. Die Depeschen des Fürstenrevidirt. — Nachher die Lektüre der Korrespondenz desAdmiral Collingwood vollendet, und mir mit dieser Lek-türe einen sehr angenehmen Abend verschafft. Mein Schlafist im Ganzen sehr gut; ob ich häufiges Träumen liebenoder hassen soll, weiß ich selbst nicht recht.
Den 6., Donnerstag. Von 11 bis 1 beim Fürsten. —Bis 5 Uhr Briefe nach England geschrieben. — Dinerbei Lord Cowley: Metternich, der französische Bot-schafter, die Familie Clary, Fürstin Grassalkovich,Tatischeff und Meyendorff, Gräfin Clam, Lord Clan-william, Gräfin Valentin Esterhazy rc. — Hiernächstbegab ich mich zur Gräfin Zeppelin, wo ich FräuleinMarie und Mlle. Weise singen hörte, und bis 9 Uhrblieb.
Dm 7., Freitag. Um 10 Uhr zu Lord Cowley, beiihm, und gleich nachher mit ihm beim Fürsten, wichtigeDepeschen aus London gelesen. — Besuch bei meiner altenTony. — Zu Hause gegeffen, in Gesellschaft meines lie-ben Franzel. Besuch von A. Müller. — Den ganzenAbend allein. Eine Menge rückständiger Blätter der Ga-zette de Lyon, und eine abgeschmackte Broschüre, betiteltLes Turcs et les Grecs, gelesen.
Dm 8., Sonnabend. Um 10 Uhr ausgefahren, und